01.06.2015

Viel Neugier, kranke Teddys und liebevolle Fürsorge – Teddy-Krankenhaus in der Kinderklinik

Zur Freude aller Organisatoren, insbesondere der Ärzte und Schwestern der Kinderklinik des Klinikums Altenburger Land, waren am 30. Mai ca. 60 Familien mit ihren Kindern der Einladung zum Teddy-Krankenhaus gefolgt.

Zum ersten Mal fand diese für Eltern und Kinder gedachte Veranstaltung an einem Samstag statt – und hat sich gelohnt. Von einigen Müttern war zu erfahren, dass manches Kind schon in der Woche zuvor ganz aufgeregt war und sich eine Krankheit für Teddy oder Puppe, Schaf oder Affe ausgedacht hatte, um damit ins Teddy-Krankenhaus zu gehen. Es durfte gefragt, probiert, zugesehen und gestaunt werden, wenn das geliebte Spielzeug, nicht aber man selbst, eine Spritze oder einen Verband bekam. Bei einem Ultraschall selbst einmal zu sehen, wie es im eigenen Bauch so aussieht, war für viele Kinder ziemlich spannend. Staunen weckte aber auch, wie ein Mensch beatmet wird, wenn ihm „die Luft wegbleibt“. Ein kleines Schaf musste gleich ein paar Mal „Luft bekommen“. Spannend war auch der Blick in den „Brutkasten für Neugeborene“, vor allem weil man selbst die Hand einmal hineinstecken und die Wärme darin spüren durfte. Wie wichtig dabei die gute Händedesinfektion ist, erfuhren die wissensdurstigen Kinder im Selbstversuch. Und manchmal war zu vernehmen, dass eine Mutter ihrem Kind erzählte, dass es selbst nach der Geburt in einem solchen Bettchen gelegen hat.

Eine Besonderheit, bei der sich Kinder und Eltern in den Eingangsbereich des Klinikums begeben mussten, war ein Rettungswagen. Wie aufregend kann es sein, sich einmal auf eine Liege im Wagen zu begeben oder den Knopf für das Blaulicht zu drücken – natürlich ohne Martinshorn an diesem Vormittag. Für Bewegung und Abenteuer sorgten die Physiotherapeutinnen im Gymnastikraum. Ein kleiner Balanceparcour war aufgebaut, Dosentürme durften gezielt mit Bällen zum Einsturz gebracht werden und wer wollte, konnte die Sprossenwand erklimmen oder einen hochgeworfenen Ball gemeinsam mit anderen auf einem großen Tuch wieder auffangen. So war für jeden etwas dabei und der Andrang war überall groß.
„Wir wollten mit diesem Tag gleich Mehreres erreichen“, betont Chefärztin Kerstin Ehrentraut. „Zum einen wollten wir Kindern die Möglichkeit geben, ohne krank zu sein, die Station und was dort passiert, kennenzulernen, Ängste und Unsicherheit zu nehmen und Vertrauen aufzubauen. Zum anderen war uns wichtig, Eltern mit unseren Informationen zu erreichen.“ Auch sie fühlen sich sicherer, wenn sie wissen wo und von wem ihr Kind im Krankheitsfall versorgt wird. Wir alle sind begeistert, wie gut sich unsere Gäste, Groß und Klein, auf diesen Vormittag vorbereitet haben“, unterstreicht die Chefärztin strahlend. Ein gelungener Vormittag und Grund, dieses Angebot für Familien nicht aus dem Blick zu verlieren.
Wer am vergangenen Samstag nicht dabei sein konnte, der darf sich auf einen Tag der offenen Tür in der Kinderklinik im September freuen. Dann ist jeder eingeladen zu kommen, sich umzuschauen und überraschen zu lassen.
 
Wir danken allen Helfern und Unterstützern unseres Teddy-Krankenhauses, die vorbereitet haben, am Samstag mit vor Ort waren, und dem Cateringteam, das unseren kleinen Gästen ein kräftigendes Mahl bereitet hat. Herzlich bedanken wir uns auch beim Leider der DRK-Rettungswache, Herrn Schubert, für seine Unterstützung


Ilka Schiwek


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