17.06.2015

Besuch der Thüringer Ministerin für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie Werner im Klinikum Altenburger Land am Montag, 15.06.2015

Mit einer schönen Neuigkeit empfing die zukünftige Stationsleiterin der Mutter-Kind-Station, Sarah Junge, die Thüringer Ministerin Heike Werner:

Am Sonntag, 14.06., wurde in diesem Jahr bereits das 200.ste Baby im Klinikum Altenburger Land geboren. „Damit sind wir auf einem guten Weg, dass auch nach diesem Jahr wieder über 400 Kinder später von sich sagen können, in Altenburg geboren zu sein“ freute sie sich und erklärte den Gästen die 3 Babybettchen, die schon bereit standen, denn aktuell waren gerade 3 Geburten im Kreissaal im Gang.
 
Sarah Junge führte die Ministerin über ihre Station. Dabei konnte die Ministerin auch einen Blick, wenn auch nur von außen, in die Neonatologie, die Frühchenstation, werfen.
 
Den Geschäftsführern des Klinikums Altenburger Land war es sehr wichtig, Ministerin Heike Werner die Reservestation vorzustellen, die hier seit dem Umzug der Praxen des Medizinischen Versorgungszentrums vorgehalten wird. „Krankenhäuser werden nach ihrer Bettenauslastung gemessen und müssen sich Forderungen nach Wirtschaftlichkeit stellen. Die kurzen Verweildauern im Krankenhaus, also die Zeit, die Patienten von Aufnahme bis Entlassung hier bei uns verbringen, beträgt mittlerweile etwa 7 Tage. Bei diesen kurzen Verweildauern benötigen wir aus praktischen Gründen, z.B. für die Bettenreinigung, mehr Spielraum in der Bettenzahl“ erläutert die kaufmännische Geschäftsführerin Dr. Gundula Werner. Auf eine Reservestation mit Ausweichbetten zurückgreifen zu können ist auch in hygienischer Hinsicht komfortabel. “Sollten auf Grund einer Keimbelastung Isolierungsmaßnahmen notwendig werden, um Patienten und Mitarbeiter zu schützen, so lässt sich das mit einer Reservestation sehr schnell umsetzen“ verweist Dr. Lutz Blase, Medizinischer Geschäftsführer auf eine weiteren Vorzug. Außerdem kann in diese Räume auch eine Station während einer Bauphase umziehen. Hier im Klinikum wurde dies bereits 2-mal praktiziert. Die gesamte Station zieht um, Handwerker können ihre Arbeit verrichten, ohne dass Patienten oder Mitarbeiter davon betroffen sind, und dann wird in die neu ausgebaute Station zurückgezogen. „Auch im Krisenfall zur Hochwasserkatastrophe 2013 war es möglich, innerhalb von Stunden 70 Bewohner eines evakuierten Pflegeheims im Klinikum aufzunehmen“ erinnerte in dem Zusammenhang Landrätin Michaele Sojka.
 
Eine Menge Vorzüge für die Patienten sind mit der Ausweichstation verbunden, aber es leidet u.a. die Kennzahl der Bettenauslastung – ein Umstand, auf den beide Geschäftsführer an dieser Stelle hinwiesen. Mit Blick auf die bevorstehende Krankenhausplanung versprach Ministerin Werner, diese Aspekte stärker zu berücksichtigen.
 
Die vor einem Jahr eröffnete Praxis für Strahlentherapie war das nächste Ziel des Rundgangs. Mit der Inbetriebnahme des Klinikumneubaus MEDICUM war dieses medizinische Angebot erst möglich geworden. Ebenso wie die Klinik für Ambulante Rehabilitation auf der 2. Etage im MEDICUM. Chefärztin Dr. Manuela Sipli stellte das Leistungsspektrum der Klinik in Neurologie und Chirurgie vor und die Therapieräume. Patienten werden hier täglich von 8 bis 14 Uhr neben Mittagspause und Ruhephasen von verschiedenen Therapeuten nach einem individuellen Patientenplan gefördert. Therapieziel dabei ist, möglichst viel Selbstständigkeit für den Alltag zu entwickeln bis dahin, wieder Fähigkeiten für den Beruf zu erlangen.
 
Nach dem Rundgang im Altenburger Klinikum fuhr man gemeinsam nach Schmölln in den dortigen Klinikbereich. Vor wenigen Tagen hatte hier die neue Palliativstation ihre Arbeit aufgenommen. Dr. Elisabeth Schmidt, die Leitende Oberärztin, führte die Gäste durch die neu gestalteten Räume und brachte die Besonderheiten der Palliativmedizin zur Sprache.
 
Ministerin Werner zeigte sich nach dem Rundgang beeindruckt, wie dem Klinikum Altenburger Land in den letzten Jahren eine systematische Entwicklung gelungen ist.

 

Christine Helbig

 


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