Zeugnisausgabe

07.09.2017
Feierliche Zeugnisausgabe an die Absolventen der Krankenpflegeausbildung

Berufsstart für 24 ehemalige Schüler und Schülerinnen am 01.09.2017 im Klinikum


"Tu erst das Notwendige, dann das Mögliche, und plötzlich schaffst du das Unmögliche." Dieses Wort von Franz von Assisi war der Leitgedanke der feierlichen Zeugnisausgabe im Klinikum Altenburger Land am 8. September 2017.  An diesem Nachmittag waren die Absolventen der 3-jährigen Gesundheits- und Krankenpflegeausbildung und der 1-jährigen Gesundheits- und Krankenpflegehelferausbildung zusammen mit ihren Angehörigen zu einer Feierstunde in den Hörsaal des Klinikums eingeladen. 

Einen wunderbar einstimmenden musikalischen Auftakt gaben Manuel Schmid und Knut Bräuer am Piano und Saxophon mit dem Stück von Jürgen Moser  „The Groover“. Und es hat gegroovt, das wurde im Laufe der Feierstunde deutlich.

Dr. Gundula Werner, Geschäftsführerin des Klinikums Altenburger Land und der Krankenpflegeschule gGmbH, begrüßte die Gäste. Sie gratulierte den Absolventen und dankte für deren Willen, sich für einen verantwortungsvollen Beruf in der Pflege entschieden zu haben. Dabei hob sie die Bedeutung der Krankenpflegeausbildung für das Klinikum und die Region hervor und dankte an dieser Stelle allen an der Ausbildung Beteiligten: „Dank deren Fachkompetenz und Engagement - seien es Ärzte, Pflegekräfte, Praxisanleiterinnen oder die Ausbilder der Innova Sozialwerke   e. V. – sind die Auszubildenden gut für ihren Beruf gerüstet.“  In diesem Jahr haben in der Gesundheits- und Krankenpflege 19 von anfänglich 27 Schülerinnen und Schülern ihre Ausbildung mit Erfolg beendet. Ihnen allen unterbreitete das Klinikum ein Übernahmeangebot, 16 haben es zum 01.09.2017 angenommen.
Bei den Krankenpflegehelfern hatten ursprünglich 13 Schüler vor einem Jahr die Ausbildung begonnen, 11 haben sie erfolgreich abgeschlossen. Fünf der gefragten Helfer in der Pflege treten ab 01.09.2017 ihren Dienst im Klinikum an.
Besonders in diesem Jahr ist, dass erstmals auch zwei junge Menschen aus einem anderen Kulturkreis ihre Pflegeausbildung im Klinikum absolviert haben. Auch sie konnten, wie alle anderen auch, die anspruchsvollen Prüfungen überzeugend ablegen.

Wie wichtig und fordernd die Arbeit in einem Pflegeberuf ist und dass ihr Dank und Anerkennung gebührt, hoben in den folgenden Ansprachen der Geschäftsführer der Innova Sozialwerke e. V., Dr. Nikolaus Dorsch, und die Pflegedienstdirektorin am Klinikum, Sabine Heymann, noch einmal hervor. Dr. Dorsch bestärkte die Absolventen mit den Worten: „Was Sie täglich geben, ist persönliche Zuwendung – das können Facebook und Whatsapp nicht leisten. Sie sind das Bindeglied im Gesundheitsprozess zwischen Patient und Arzt. Und Sabine Heymann betonte: „Wir müssen uns immer wieder auf die gesellschaftlichen Veränderungen einstellen. Deshalb: Bleiben Sie offen und wissbegierig und schauen Sie immer, was Ihnen wichtig ist.“

Wie wichtig nicht nur gemeinsames Lernen und Arbeiten, sondern auch Freundschaften und gemeinsames Feiern sind, zeigten die jungen Leute der einstigen Ausbildungsklassen KR22 und KPH8 in einem selbst kreierten Bildbeitrag, der für allgemeine Heiterkeit sorgte und einen kleinen Rückblick über die letzten Jahre gab. Darüber stand ein großes „Danke für die lehrreiche Zeit“ an alle Ausbilder und Begleiter einer nicht immer einfachen Zeit mit vielen Höhen und Tiefen.

Mit den Worten „Ich sehe in Ihren Gesichtern Traurigkeit und Wehmut, weil eine erfahrungsreiche gemeinsame Zeit endet. Und ich sehe Stolz und Freude, weil Sie es geschafft haben“, drückte  Manuela Rosner, Schulleiterin der Krankenpflegeschule, ihre Anerkennung aus. Sie weiß wovon sie spricht, denn sie hat die Auszubildenden sehr eng begleitet und weiß um den nicht immer leichten zurückgelegten Weg. Umso mehr freute sie sich, den Absolventen endlich die ersehnten Zeugnisse und die Berufserlaubnis überreichen zu können. Dies tat sie gemeinsam mit Dr. Gundula Werner, Dr. Nikolaus Dorsch, Sabine Heymann und Prof. Dr. Jörg Berrouschot, Ärztlicher Direktor.
Doch zuvor bedankte sie sich besonders bei Ricci Steinbach, die als Schülersprecherin und Mittlerin Großes, über das übliche Maß weit Hinausgehendes, geleistet hat. Ebenso  hob sie die sehr guten Abschlüsse dreier Absolventen hervor. In der dreijährigen Ausbildung imponierte Mike Kilanowska mit einem schulischen Zensurendurchschnitt von 1,36. Das beste Prüfungsergebnis mit 1,5 wies Lukas Schilling auf. In der einjährigen Krankenpflegehelferausbildung konnte Sarah Fey mit einem Prüfungsergebnis von 1,5 und einem Durchschnitt von 1,7 im Schulzeugnis überzeugen.

Hintergrund
Ausbildung am Klinikum Altenburger Land
Seit 1992 werden am Klinikum Altenburger Land Gesundheits- und Krankenpfleger ausgebildet und seit 2009 können auch Gesundheits- und Krankenpflegehelfer ihren Berufsabschluss erwerben.

Die Krankenpflegeschule gGmbH entstand 1998 durch Kooperation des Klinikums Altenburger Land mit dem INNOVA Sozialwerk e.V. Diese ermöglicht den theoretischen und Praktischen Unterricht der Schüler aus einer Hand.
Bewerber kommen aus der Region ebenso wie aus benachbarten Bundesländern.

Jährlich werden
•    25 Gesundheits- und Krankenpflege, Ausbildungsdauer 3 Jahre, Grundlage Krankenpflegegesetz
•    12 Gesundheits- und Krankenpflegehilfe, Ausbildungsdauer 1 Jahr, Grundlage Thüringer Krankenpflegehilfegesetz

ausgebildet. Das Lehrerteam besteht aus erfahrenen Diplom-Medizin-Pädagogen, Pflegewissenschaftlern, Psychologen und weiteren Fachdozenten aus dem Klinikum (u. a. Verwaltung, ärztlicher Dienst, Hygiene, Qualitätssicherung). Alle Lehrkräfte kennen den Klinikalltag aus eigener beruflicher Erfahrung. Der Lehrstoff wird praxisnah in Lernfeldern mit hoher methodischer Vielfalt vermittelt und steht in direktem Bezug zur täglichen Praxis im Klinikum. In der Praxis werden die Auszubildenden von unseren qualifizierten Praxisanleiter (m/w) und Mentoren angeleitet.
Gesundheits- und Krankenpfleger - 3-jährige Ausbildung:
Inhalt: Die Absolventen können bei der Heilung, Erkennung und Verhütung von Krankheiten mitwirken. Sie haben gelernt, dabei  die unterschiedlichen Pflege- und Lebenssituationen sowie Lebensphasen und die Selbstständigkeit und Selbstbestimmung der Menschen zu berücksichtigen.
Gesundheits- und Krankenpflegehelfer - 1-jährige Ausbildung:
Inhalt: Die Ausbildung befähigt dazu, in stationären, teilstationären und ambulanten Einrichtungen des Gesundheitswesens Assistenzaufgaben zu erfüllen.
Die Ausbildung vermittelt Kenntnisse, Fähigkeiten, Fertigkeiten und Kompetenzen, die für eine qualifizierte Betreuung, Pflege und Versorgung kranker Menschen unter Anleitung einer Pflegefachkraft erforderlich sind.

Bereits am 1. September geht es in eine neue Runde. Dann beginnt die Ausbildung für 25 zukünftige Gesundheits- und Krankenpfleger sowie 12 Krankenpflegehelfer.


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