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Große Resonanz zum Thema Bluthochdruck
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Herztages im Klinikum Altenburger Land sehr gut besucht
„Wir werden uns für den nächsten Herztag eine größere Räumlichkeit suchen.“ versprach Dr. Lutz Blase, Geschäftsführer im Klinikum Altenburger Land, angesichts des riesigen Andrangs zum Herztag im Hörsaal des Klinikums in Altenburg.
Es gibt viele Möglichkeiten, sich über das Thema Bluthochdruck zu informieren. Aber nur in Rahmen einer solchen Veranstaltung kann man, ohne eine Sprechstunde aufzusuchen, ärztlichen Rat auf persönliche Fragen erhalten. Und diese Möglichkeit wurde zum Herztag gern genutzt.
Dr. Wolfgang Strauß, Chefarzt der Klinik für Kardiologie, erklärte zunächst, ab wann es sich um Bluthochdruck handelt und er gab Tipps zum richtigen Messen für zu Hause. Bei 95 % der Patienten ist keine einzelne Ursache für den Bluthochdruck feststellbar, sondern viele Faktoren in Summe bewirken ihn. Außerdem ist Bluthochdruck abhängig von einer genetischen Belastung und dem Lebensalter.
Aber es gibt Faktoren, die ihn begünstigen. Dazu zählen z.B. Übergewicht, zu viel Kochsalz in der Nahrung oder das Rauchen.
Dr. Strauß erklärte auch, welche Folgeerkrankungen drohen, wenn Bluthochdruck nicht rechtzeitig erkannt und behandelt wird. Dazu zählen lebensbedrohliche Erkrankungen, wie Schlaganfall oder Herzinfarkt.
Dr. Peter Bergmann ging in seinem Vortrag auf die nichtmedikamentösen Behandlungsmethoden ein. Gesunde Lebensweise kann bei leichtem Bluthochdruck helfen, diesen so zu senken, so dass auf Medikamente verzichtet werden kann. Bei starkem Bluthochdruck kann sie helfen, die Medikamentenmenge und die damit verbundenen Nebenwirkungen zu senken. Seine Lebensweise umzustellen verlangt ein hohes Maß an Motivation und Ausdauer, ermutigte Dr. Bergmann die Betroffenen, denn dabei handele es sich schließlich um einen lebenslangen Prozess.
Wenn aber eine Umstellung der Lebensweise nicht ausreichend ist, muss mit Medikamenten geholfen werden. Dies ist heute mit verschiedenen Wirkstoffen möglich, die Dr. Matthias Leber vorstellte. Nicht alle Medikamente wirken bei allen Patienten gleich und die Wirkung muss regelmäßig kontrolliert werden.
Im Anschluss an die Veranstaltung gab es noch viele persönliche Gespräche zwischen den Ärzten und Besuchern. Informationsmaterial der Herzstiftung wurde gern mit nach Hause genommen.
Christine Helbig