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Treffen für den Not- und Rettungsdienst

 

 Regionales Traumazentrum im Klinikum Altenburger Land lädt ein zur Weiterbildung

 „Trauma" ist der griechische Ausdruck für Wunde. Im Medizinischen versteht man darunter eine Verletzung oder Schädigung am Körper. Vor diesen Verletzungen ist niemand geschützt. Meist geschehen sie durch Unfälle im Straßenverkehr, aber auch während der Arbeit oder Freizeit.

Für die Behandlung Schwer- und Schwerstverletzter ist Zeit ein ganz entscheidender Faktor. Er beeinflusst die Möglichkeiten der Wiederherstellung und sogar manchmal das Überleben. Genauso wichtig sind Behandlungsstandards und aufeinander abgestimmte Verfahren.
 
Im Klinikum Altenburger Land treffen sich am 27.07. alle ärztlichen und pflegerischen Mitarbeiter, die in den Not- und Rettungsdienst eingebunden sind. Dazu werden alle im Landkreis am Rettungsdienst teilnehmenden Ärzte erwartet, die Rettungsdienste des DRK und der Johanniter-Unfallhilfe sowie Mitarbeiter der Rettungsleitstelle in Gera, interessierte Kollegen aus dem Landkreis und überregional. Sie alle arbeiten zusammen, wenn es um die Versorgung schwer- und schwerstverletzter Patienten geht.
 
Die Beteiligten wollen miteinander die Abläufe der vor- und innerklinischen Behandlung der Verletzten absprechen. Chefarzt Dr. Dr. Sören Schoen MHBA stellt klinikinterne Organisationen vor und erläutert Behandlungsstandards. Dabei wird er auch eine Auswertung der Schwerverletztenversorgung 2009/2010 vornehmen.
 
Seine Klinik, die Klinik für Orthopädie & Unfallchirurgie/Spezielle Unfallchirurgie und Sportmedizin ist bereits seit 2009 im Rahmen des Thüringer Traumanetzwerkes als regionales Traumazentrum zertifiziert und hat so die höchstmögliche regionale Versorgungsstufe erreicht.
Mit dem regionalen Traumazentrum ist die Versorgung von Schwer- und Schwerstverletzten im Landkreis durch abgestimmte Kommunikation, Standards und Kooperation abgesichert.
 
An die Zertifizierung sind hohe Anforderungen an die Qualifikation der Ärzte und an die Standardisierung der Behandlungsabläufe geknüpft. Außerdem waren umfangreiche bauliche und instrumentelle Voraussetzungen zu erfüllen.
 
Umso unverständlicher erscheint hier die Entscheidung im 6. Thüringer Krankenhausplan, das Fachgebiet Orthopädie und Unfallchirurgie für das Klinikum Altenburger Land nicht extra auszuweisen. Chefarzt Schoen meint dazu:" Natürlich erbringen wir weiter unser Leistungsspektrum, aber unter dem Dach der Chirurgie. Wir brauchen aber diesen extra Ausweis des Fachgebietes Orthopädie und Unfallchirurgie, weil durch die Verschmelzung der Unfallchirurgie mit der Orthopädie seit 2005 ein großer und eigenständiger Fachbereich entstanden ist, der jetzt auch Leistungen erbringt, die über die Chirurgie hinausgehen."
 
Ansprechpartnerin:
Christine Helbig
Öffentlichkeitsarbeit
Tel. +493447/52 11 01
christine.helbig@klinikum-altenburgerland.de

 

 

Christine Helbig